Sa. 03.02. Demo: Solidarität mit Afrin und Rojava – Stoppt die Angriffe der Türkei!

Sa. 03.02. 15.00 Uhr, Rabet/Eisenbahnstr.
Demo: Solidarität mit Afrin und Rojava – Stoppt die Angriffe der Türkei!

Seit dem 20.01. führt die Türkei einen Krieg gegen die kurdische Selbstverwaltung in der nordsyrischen Region Afrin in Rojava. Die kurdischen Selbstverteidigungseinheiten konnten über die letzten 6 Jahre Afrin, als einen Hort des Friedens und Sicherheit, erhalten. So ist die Region Afrin die am wenigsten von Krieg geschädigte Region in ganz Syrien.
Die Bevölkerung verdoppelte sich im Zuge des Krieges auf über eine Million Menschen durch Geflüchtete aus anderen Regionen Syriens.

Dies soll nach der Türkei ein Ende haben! Seit 20.01. wird Afrin angegriffen. Zahlreiche ZivilistInnen wurden bereits getötet, Infrastruktur in der Grenzregion zerstört. Die türkische Armee als zweitgrößte Armee der NATO nutzt hierfür auch deutsche Kriegswaffen, wie Leopard II Panzer.

Parallel dazu handelt die deutsche Bundesregierung als langer Arm der türkischen Regierung und hindert kurdische Gesellschaftsvereine an der Öffentlichkeitsarbeit, wie am 27.01. in Köln, als eine Demonstration mit rund 20.000 KurdInnen vorzeitig durch die Polizei aufgelöst und rund 1.000 Protestierende mit Wasserwerfern eingekesselt wurden.
Während die Bundesregierung ein Referendum über die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie und der Einführung einer Präsidial-Diktatur in Deutschland zulässt.

Angehörige der Betroffenen, die kurdische Gesellschaft in Leipzig und das Rojava Soli Bündnis als Bündnis unterschiedlicher Gruppen und Menschen demonstrieren gegen die Kriegspolitik der Türkei, deutsche Waffenlieferungen und die Unterdrückung der kurdischen Gesellschaft in Deutschland.

Schließt euch den Protesten an! Leitet den Aufruf weiter! Solidarisiert euch mit dem Widerstand!

Überall Afrin – überall Widerstand!

Solidarität mit den kurdischen GenossInnen in Köln am 27.01.!

Heute, am 27.01. fand in Köln die bundesweite Demonstration gegen die türkischen Angriffe auf Afrin statt. Die Demo wurde schließlich vorzeitig beendet, und rund 1000 Personen eingekesselt und u.a. mit Wasserwerfern angegriffen.

Die Beschränkung und Unterdrückung von Protest ist Teil der deutschen Mitverantwortung an dem Angriff auf Afrin/Rojava.

Die Unterstützung des Protestes gegen den Angriff und deutsche Mitverantwortung richtet sich daher auch gegen die politische Verfolgung der kurdischen FreundInnen und der Solidarität mit den DemonstrationsteilnehmerInnen vom 27.01. in Köln.

Wir als Einzelpersonen und Gruppen innerhalb des Rojava Soli Bündnis Leipzig solidarisieren uns mit den Opfern der Repression!

Solidarität mit Afrin,
Solidarität mit Rojava,
Solidarität mit den GenossInnen in Köln!

Kundgebung: „Stopp mit den Angriffen auf Afrin!“ von Mo.-Fr. 22.-26.01.

Kundgebungen gegen den Angriff der Türkei auf den Kanton Afrin in Rojava fanden täglich vom Montag bis Freitag, 22. bis 26. Januar in Leipzig statt.

Zwischen 50 und 80 Personen trafen sich am Willy-Brandt-Platz gegenüber dem Hauptbahnhof von 18 bis 19 Uhr, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen.

Mit verschiedenen Reden und Vorträgen wurde die Bevölkerung über die Ereignisse seit dem Beginn der türkischen Offensive informiert. Passanten zeigten in zahlreichen Gesprächen Interesse, Anteilnahme und Unverständnis über die deutsche Mitverantwortung.

Die Proteste gegen die türkische Regierung, die deutsche Mitverantwortung und die Solidarität für die Selbstverwaltung in der Föderation Nordsyrien-Rojava werden weitergeführt!

Solidarität mit Afrin,
Solidarität mit Rojava,
hoch die internationale Solidarität!

Demo: 20.01. 200 Personen gegen türkischen Angriff auf Afrin/Rojava

Heute am 20.01. trafen sich rund 200 Personen, um gemeinsam gegen den türkischen Angriff auf Afrin in Rojava zu demonstrieren, einer der wenigen kaum zerstörten Regionen Syriens mit mehr als einer Million Einwohner.

Seit Beginn der Woche sammeln sich tausende türkische Soldaten an der Grenze mit Ausrüstung für eine bestehende Offensive. Seit Heute Nacht begann dazu mit russischer Erlaubnis die Bombadierung Afrins, auf die eine Erklärung der türkischen Regierung zum Beginn der Offensive folgte. Hierbei bombadiert das türkische Militär mit russischer Duldung mit schwerem Kriegsgerät mit seiner türkischen Luftwaffe.
Das russische Aussenministerium schloss sich nach gestrigen russisch-türkischen Gesprächen der türkischen Position an.
Die deutsche Bundesregierung wiederum unterstützte im Sinne deutsch-türkischer Wirtschafts- und Politbeziehungen die türkischen Angriffe durch ihr statement, dass die Türkei bloß „legitime Sicherheitsinteressen“ schützen würde.

Um 15:00 Uhr begann die Veranstaltung am Rabet und zog über die Eisenbahnstr. zum Wilhelm-Leuschner-Platz. Dort wurde bei der Zwischenkundgebung mit mehreren Reden auf die türkische Angriffspolitik aufmerksam gemacht.
Im Anschluss ging die Demo durch die Innenstadt weiter zum Bahnhof, wo weitere Reden folgten und die Demo gegen 18:30 endete.

Wir fordern ein Ende der deutschen Unterstützung für die türkische Aggressionspolitik!
Solidarität mit Afrin und Rojava!