Demo: 20.01. 200 Personen gegen türkischen Angriff auf Afrin/Rojava

Heute am 20.01. trafen sich rund 200 Personen, um gemeinsam gegen den türkischen Angriff auf Afrin in Rojava zu demonstrieren, einer der wenigen kaum zerstörten Regionen Syriens mit mehr als einer Million Einwohner.

Seit Beginn der Woche sammeln sich tausende türkische Soldaten an der Grenze mit Ausrüstung für eine bestehende Offensive. Seit Heute Nacht begann dazu mit russischer Erlaubnis die Bombadierung Afrins, auf die eine Erklärung der türkischen Regierung zum Beginn der Offensive folgte. Hierbei bombadiert das türkische Militär mit russischer Duldung mit schwerem Kriegsgerät mit seiner türkischen Luftwaffe.
Das russische Aussenministerium schloss sich nach gestrigen russisch-türkischen Gesprächen der türkischen Position an.
Die deutsche Bundesregierung wiederum unterstützte im Sinne deutsch-türkischer Wirtschafts- und Politbeziehungen die türkischen Angriffe durch ihr statement, dass die Türkei bloß „legitime Sicherheitsinteressen“ schützen würde.

Um 15:00 Uhr begann die Veranstaltung am Rabet und zog über die Eisenbahnstr. zum Wilhelm-Leuschner-Platz. Dort wurde bei der Zwischenkundgebung mit mehreren Reden auf die türkische Angriffspolitik aufmerksam gemacht.
Im Anschluss ging die Demo durch die Innenstadt weiter zum Bahnhof, wo weitere Reden folgten und die Demo gegen 18:30 endete.

Wir fordern ein Ende der deutschen Unterstützung für die türkische Aggressionspolitik!
Solidarität mit Afrin und Rojava!

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