Stellungnahme: Demo 10.02. gegen die neusten Bombadierungen Afrins durch die Türkei

Am gestrigen Samstag den 10.02. führte die kurdische Gesellschaft mit rund 300 Personen einen Protest gegen die jüngsten Luftwaffenangriffe der Türkei durch und erklärte ihre Solidarität mit der kurdischen Selbstverwaltung in Afrin, Rojava/Nordsyrien.

Die Demonstration startete um 15:45 Uhr am Rabet in der Eisenbahnstr. und führte über die Eisenbahnstr. entlang in die Innenstadt. Am Wilhelm-Leuschner-Platz erolgte eine Zwischenkundgebung, bei der mehrere Vorträge gehalten wurden. An dieser Hauptkundgebung der Demonstration nahmen rund 200 Personen teil.

Hiernach folgte weiterer Protest mitten durch die Innenstadt. Einzelne Passanten schlossen sich an, andere machten Fotos, wieder andere schlossen sich den Protest-Rufen von der Seite aus an.

Am Willy-Brandt-Platz erfolgte die Abschlusskundgebung mit noch rund 100 Personen und mehreren spontanen Reden. Dazu wurde ein kleines Theaterstück aufgeführt, das die zivilen Opfer der türkischen Luftwaffe zeigte.

Der Protest geht weiter!
Stopp der türkischen Angriffspolitik!
Stopp der deutschen Mitverantwortung!

Solidarität mit Afrin und Rojava!

Sa. 10.02. Demo: Stoppt die Angriffe der Türkei! Solidarität mit Afrin! Frieden für Rojava!

Sa. 10.02., 15 Uhr, Rabet/Eisenbahnstr.

Demo: Stoppt die Angriffe der Türkei! Solidarität mit Afrin! Frieden für Rojava!

Seit dem 20. Januar verteidigen sich die Selbstverteidigungskräfte des Kantons Afrin sich erfolgreich gegen die Offensive der türkischen Armee und ihrer islamistischen Verbündeten.

Der Krieg ist damit nun auch Alltag in Afrin, nachdem es Jahrelang durch die kurdischen Verteidigungskräfte vor Krieg geschützt wurde und hunderttausenden SyrerInnen aus anderen Regionen des Landes Schutz bot.
Die Luftwaffe der türkischen Armee begann nun auch im Zentrum der Region außerhalb der Frontabschnitte zivile Ziele in der Hauptstadt Afrins anzugreifen. Die Anzahl der getöteten ZivilistInnen ist dabei noch nicht geklärt.

Die türkische Armee nutzt weiterhin bei ihrem Krieg deutsche Kriegswaffen.

Wir rufen auf zur Solidarität mit der Bevölkerung in Afrin und Rojava!

Stoppt die Waffenlieferungen an die Türkei!

Stoppt den Krieg der Türkei!

Kurzes Resumee zur heutigen Demonstration für Frieden in Afrin/Rojava – 03.02.2018

Kurzes Resumee zur heutigen Demonstration für Frieden in Afrin/Rojava – 03.02.2018

Die Demonstration „Frieden für Afrin“ startete mit 500 Personen am Rabet bei der Eisenbahnstraße um 15:30. Lebendig, mit lauten Sprechchören traf die Demonstration entlang der Eisenbahnstraße auf breite Zustimmung. Die RednerInnen am Lautsprecher informierten währenddessen über die Situation vor Ort.

Eine Zwischenkundgebung fand daraufhin am Augustusplatz statt. Neben lauten Sprechchören, wurden PassantInnen mit mehreren Reden über die Situation vor Ort informiert.

Der Protest ging im Anschluss laut, voller Stimmung mit noch rund 250 Personen durch die Innenstadt. Zahlreiche Bürger zeigten ihre Zustimmung und vereinzelt kamen auch Personen dazu und schlossen sich der Demonstration an, die daraufhin am Willy-Brandt-Platz endete. Etwa 200 Personen folgten hier noch den teilweise spontan vorgetragenen Reden und bekundeten ihre Solidarität mit Afrin, Rojava, der erkämpften Selbstverwaltung, aber auch ihren Protest gegen deutsche Waffenlieferungen, Mitverantwortung und die türkische Aggressionspolitik. Um 18:30 endete die Veranstaltung erfolgreich.

Bijî Afrin, bijî Rojava – Es lebe die Selbstverwaltung, es lebe Afrin und Rojava!

Hoch die internationale Solidarität!