*Stay tuned* Leipzig: TAG X+1 Aufruf und Konzeptvorschlag

Tag X

Sollte das AKP-Regime seine Drohungen ernst machen und in Rojava einmarschieren wollen wir das nicht unwidersprochen lassen.

Neben euren eigenen Planungen für den möglichlichen Tag X sollen überall Demonstrationen gegen den Krieg stattfinden.

Treffpunkt in Leipzig: 18:00 im Rabet (bei Aldi).

Die Demo ist nicht angemeldet. Bereitet euch eigenständig vor. Bildet Bezugsgruppen.

Aktuelle Informationen:

twitter.com/RISEUP4R0JAVA
twitter.com/RojavaIC
t.me/rojavaleipzig

Nutzt den Hashtag #TagxLE für Twitter, Facebook & Co.

TAG X+1

Auszug von https://de.indymedia.org/node/35851:

„Auch in Leipzig gibt es Überlegungen, wie auf den Angriff der Türkei in Nordosyrien zu reagieren ist.

Ein Vorschlag für den TAG X + 1 ist in unseren Augen dabei auch für andere Städte interessant.

Von Syrien bis Hier: Kommunales Leben aufbauen

Während ihr das lest wächst akut die Kriegsgefahr in Nordostsyrien. Das türkische Militär steht angriffsbereit an der Grenze und erwartet den Marschbefehl. Im Hintergrund laufen Gespräche mit den USA. Wir alle wissen, dass die Kurd*innen hier jederzeit geopfert werden können – und werden. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen der Einmarsch in die von uns oft „Rojava“ genannten Gebiete Nordostsysriens stattfinden wird.

Vielen von uns hat die Revolution dort Hoffnung gegeben in finsteren Zeiten. Zeigen wir unsere Solidarität!

Es gibt einen internationalen Aufruf am Tag X auf die Straße zu gehen. In Leipzig heißt das: 18 Uhr Rabet!  Lasst uns dort gemeinsam und entschlossen gegen alle Feind*innen der Freiheit auf die Straße gehen!

Am Tag X+1  (also einen Tag nach Beginn der Offensive) wollen wir um 18Uhr gemeinsam möglichst viele Straßen und Kreuzungen Leipzigs besetzen. Sprecht euch mit Freund*innen und benachbarten Projekten ab. Malt euch Transpis und besetzt am Tag X+1 ab 18 Uhr Straßen und Kreuzungen in eurer Nähe. Wir setzen gar nicht auf fette Massenaktionen in der Innenstadt (aber freuen uns natürlich darüber), sondern auf viele kleine und leicht anschlussfähige Momente. Also sucht euch wirklich einfach zehn-x Freund*innen und spannt ein Transpi über die nächste Straße. Natürlich schließt das Konzept auch überhaupt nicht aus, dass ihr versucht eine größere Aktion hinzubekommen, oder dass sich Leute andere Blockadeformen überlegen.

Macht euch nicht übermorgen sondern JETZT und HEUTE Gedanken über mögliche Verbündete, über Musik und Transparente und geeignete Orte in eurer Nähe. Nochmal: Es geht uns nicht darum auf Teufel komm raus die Hauptverkehrsadern zu treffen, sondern möglichst viele rebellische Zonen zu kreieren.

Und teilt diesen Aufruf auf allen Kanälen, erzählt es rum, macht es zum Gespräch.  Die Revolution in Syrien ist nichts Abstraktes, was wir hier nur in die Ferne unterstützen können. Die Revolution in Syrien basiert darauf gemeinsam zusammenzukommen, sich zu organisieren und diese Welt umgestalten zu wollen. Das kollektive Zusammenkommen auf den Kreuzungen unserer Viertel ist also nicht nur ein symbolischer Akt gegen den von Deutschland unterstützen Krieg gegen Rojava, sondern auch ein rebellischer Akt um hier gemeinsam Flagge gegen die herrschenden Verhältnisse zu setzen.“

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