Info, Austausch, Organisationsmöglichkeiten: 3 Termine für Leipzig

„Vor allem bewahrt euch stets die Fähigkeit, jede Ungerechtigkeit, die irgendwo auf der Welt begangen wird, auf`s Tiefste zu empfinden.“

Die Türkei ist gerade dabei einen weiteren Genozid an den Kurden_innen durchzuführen. Diesmal in Nord-Syrien. Die internationale Staatengemeinschaft, wie die EU (u.a. Deutschland), schaut zu und toleriert de facto diesen Völkermord. Denn das was gerade in Syrien passiert, stand schon lange fest. Während türkische Truppen Zivilist_innen bombardieren und die Flucht von hunderten IS-Kämpfern verursacht, gibt die Bundesregierung lediglich Lippenbekenntnisse ab, um ihre eigene mörderische Beteiligung am Geschehen zu verschleiern. Aber was reden wir hier eigentlich so herum, das wisst ihr doch eigentlich selber schon.

Die YXK & JXK laden euch daher ein, gemeinsam über den Tellerrand hinaus, zu schauen. Nach dem Input und Austausch können auch Aktionsformen und Beteiligungen entstehen. Ihr könnt auch sehr gerne kommen, wenn ihr einfach nur Interesse an der Thematik und am Austausch haben.

 

Heute, 14.10., 18 Uhr Demo!

Bang – Çağri – Aufruf
14.10.2019 ( Duşem – Pazarzesi – Montag )
Saet: 18 Uhr
Willy-Brandt-Platz Leipzig

Demonstration gegen den faschistischen türkischen Angriffskrieg auf das demokratische, ökologische, feministische #Rojava.

Schluss mit dem Massaker in Rojava!
Deutsche Panzer raus aus Rojava!

Die ganze Welt schaut tatenlos dabei zu, wie gerade diejenigen, die uns vom sogenannten IS befreit haben, nun vom NATO-Mitglied Türkei ermordet werden. Aber wir schweigen nicht mehr!
Kommt alle am Donnerstag, den 14.10.2019, um 18:00 Uhr zum Willy-Brandt-Platz / Leipzig.

Heute: Demo gegen den Angriffskrieg!

Am heutigen Mittwoch werden wir gegen den türkischen Angriffskrieg auf Rojava demonstrieren.

Kommt dazu um 16:45 Uhr zum Südplatz. Von dort laufen wir gemeinsam zum US-Konsulat.

Hintergrund-Information: Noch hat der Militärschlag nicht begonnen. Sobald es dazu kommt, werden wir an jenem Tag-X um 18 Uhr ab Rabet, vor Aldi, Demonstrieren und gemeinsam in die Innenstadt ziehen. Am Tag-X + 1, also am Tag danach, sollen dezentrale Aktionen stattfinden.

Teilt den Aufruf, kommt zahlreich und seid laut!

*Stay tuned* Leipzig: TAG X+1 Aufruf und Konzeptvorschlag

Tag X

Sollte das AKP-Regime seine Drohungen ernst machen und in Rojava einmarschieren wollen wir das nicht unwidersprochen lassen.

Neben euren eigenen Planungen für den möglichlichen Tag X sollen überall Demonstrationen gegen den Krieg stattfinden.

Treffpunkt in Leipzig: 18:00 im Rabet (bei Aldi).

Die Demo ist nicht angemeldet. Bereitet euch eigenständig vor. Bildet Bezugsgruppen.

Aktuelle Informationen:

twitter.com/RISEUP4R0JAVA
twitter.com/RojavaIC
t.me/rojavaleipzig

Nutzt den Hashtag #TagxLE für Twitter, Facebook & Co.

TAG X+1

Auszug von https://de.indymedia.org/node/35851:

„Auch in Leipzig gibt es Überlegungen, wie auf den Angriff der Türkei in Nordosyrien zu reagieren ist.

Ein Vorschlag für den TAG X + 1 ist in unseren Augen dabei auch für andere Städte interessant.

Von Syrien bis Hier: Kommunales Leben aufbauen

Während ihr das lest wächst akut die Kriegsgefahr in Nordostsyrien. Das türkische Militär steht angriffsbereit an der Grenze und erwartet den Marschbefehl. Im Hintergrund laufen Gespräche mit den USA. Wir alle wissen, dass die Kurd*innen hier jederzeit geopfert werden können – und werden. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen der Einmarsch in die von uns oft „Rojava“ genannten Gebiete Nordostsysriens stattfinden wird.

Vielen von uns hat die Revolution dort Hoffnung gegeben in finsteren Zeiten. Zeigen wir unsere Solidarität!

Es gibt einen internationalen Aufruf am Tag X auf die Straße zu gehen. In Leipzig heißt das: 18 Uhr Rabet!  Lasst uns dort gemeinsam und entschlossen gegen alle Feind*innen der Freiheit auf die Straße gehen!

Am Tag X+1  (also einen Tag nach Beginn der Offensive) wollen wir um 18Uhr gemeinsam möglichst viele Straßen und Kreuzungen Leipzigs besetzen. Sprecht euch mit Freund*innen und benachbarten Projekten ab. Malt euch Transpis und besetzt am Tag X+1 ab 18 Uhr Straßen und Kreuzungen in eurer Nähe. Wir setzen gar nicht auf fette Massenaktionen in der Innenstadt (aber freuen uns natürlich darüber), sondern auf viele kleine und leicht anschlussfähige Momente. Also sucht euch wirklich einfach zehn-x Freund*innen und spannt ein Transpi über die nächste Straße. Natürlich schließt das Konzept auch überhaupt nicht aus, dass ihr versucht eine größere Aktion hinzubekommen, oder dass sich Leute andere Blockadeformen überlegen.

Macht euch nicht übermorgen sondern JETZT und HEUTE Gedanken über mögliche Verbündete, über Musik und Transparente und geeignete Orte in eurer Nähe. Nochmal: Es geht uns nicht darum auf Teufel komm raus die Hauptverkehrsadern zu treffen, sondern möglichst viele rebellische Zonen zu kreieren.

Und teilt diesen Aufruf auf allen Kanälen, erzählt es rum, macht es zum Gespräch.  Die Revolution in Syrien ist nichts Abstraktes, was wir hier nur in die Ferne unterstützen können. Die Revolution in Syrien basiert darauf gemeinsam zusammenzukommen, sich zu organisieren und diese Welt umgestalten zu wollen. Das kollektive Zusammenkommen auf den Kreuzungen unserer Viertel ist also nicht nur ein symbolischer Akt gegen den von Deutschland unterstützen Krieg gegen Rojava, sondern auch ein rebellischer Akt um hier gemeinsam Flagge gegen die herrschenden Verhältnisse zu setzen.“

Aufruf: Alle zur Halim-Dener-Demo in Hannover, 6. Juli 2019

Es ist die Nacht vom 29.6. auf den 30.6.1994. Es löst sich ein Schuss aus einer Polizeipistole und ein Mensch bleibt tot auf den Boden liegen. Dieser Mensch war Halim Dener.

Aber was war passiert und warum musste Halim sterben?

Halim Dener floh 1993 aus der Türkei um der dortigen Unterdrückung, den staatlichen Übergriffen und der Folter, welche er selbst schon erlebt hatte zu entgehen. Wenige Wochen nachdem er in Deutschland angekommen war wurde sein kurdisches Heimatdorf vom türkischen Militär, mit deutschen Waffen, nahezu dem Erdboden gleich gemacht.

Hier in Deutschland organisierte er sich in der kurdischen Bewegung und betrieb Solidaritätsarbeit für die PKK.

An besagtem Abend plakatierte er gemeinsam mit Freunden in Hannover Plakate, die auf das PKK -Verbot aufmerksam machten und das Emblem der ERNK, den (damaligen) politischen Arm
der PKK, zeigten. Im Steintorviertel, wo damals regelmäßig Zivil-Bullen umherstreiften, entdeckten ihn zwei SEK-Beamte, die zuvor auf einer Parkbank saßen. Es kam zu einer Rangelei und Halim wurde aus kurzer Distanz in den Rücken geschossen. Er starb an Ort und Stelle.

Der anschließende Prozess glich allerdings einer Schmierenkomödie. So durften seine Eltern nicht als Nebenklage teilnehmen und lediglich an einem Prozesstag erscheinen und der einzige Zeuge, der kein Bulle war, wurde nicht zugelassen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der angeklagte SEK-Bulle freigesprochen wurde. Im Urteil des Richters hieß es dann: „Wie der Polizeibeamte schilderte, löste sich der Schuss beim Zurückstecken in den Holster“. Er wurde versetzt und blieb weiter im Dienst des SEK.

 

Der Fall Halim Dener ist bis heute nicht restlos aufgeklärt und dies obwohl der damalige Oberbürgermeister Aufklärung versprach. Genauso versprach er auch ein „angemessenes“ Gedenken. Passiert ist nichts.

Zum zwanzigsten Todestag bildete sich deswegen die „Kampagne Halim Dener“, welche seitdem mehrere Aktionen und Demonstrationen veranstaltete um ein Gedenken an Halim zu etablieren.

 

Aus diesem Grund findet am 6. Juli 2019 in Hannover eine Demonstration in Gedenken an ihn statt. Es ist nun 25 Jahre her, doch die Zustände, die diesen Mord verursachten haben sich weder geändert, noch werden sie von Seiten der Behörden angegangen.

 

Daher rufen wir dazu auf sich an der bundesweiten Demonstration am 6. Juli um 14 Uhr in Hannover auf dem Ernst-August-Platz zu beteiligen.

 

Niemand wird vergessen!

Hoch die internationale Solidarität!

 

Mehr Infos, Material und ein Mobi-Video gibts unter http://halimdener.blogsport.eu/.

DEMO: 8.6.2019 – RISE UP FOR ROJAVA

Isolation brechen, Faschismus bekämpfen, Kurdistan befreien!

Unter diesem Motto wollen wir uns am 8.6.2019 in Leipzig um 13 Uhr am Johannisplatz treffen um gemeinsam zu demonstrieren.

Wir haben es satt zuzuschauen wie Erdogan in der Türkei ein faschistisches Regime aufbaut und die internationale Staatengemeinschaft, allen voran die Bundesrepublik als einer der wichtigsten Wirtschaftspartner der Türkei, zuschaut und ihn walten lässt. Und nicht nur das, sie unterstützen Erdogan aktiv, ob mit Rüstungsexporten oder dem Aufbau einer Rüstungsindustrie vor Ort. Zudem werden alle Strukturen, die auch nur den Anschein erwecken sie seien Kritiker*innen oder Gegner*innen Erdogans, hierzulande mit Repression belegt, ohne Rücksicht auf die Grundrechte Presse – und Meinungsfreiheit. So wurde beispielsweise im Februar diesen Jahres der „Mezopotamien Verlag“ vom Innenministerium, ohne ein juristisches Verfahren, verboten, weil er kurdische Literatur vertrieb. Ein weiteres Beispiel: Beim G20 Gipfel 2017 in Hamburg wurden 32 Jornalisten*innen die Akkreditierung entzogen, weil sie irgendwann mal einen kritischen Artikel über Erdogan verfasst hatten.

Doch die Bundesrepublik tut nicht nur Gefallen für Erdogan, sie und die EU bekommen auch was zurück. So konnte die „Balkanroute“ für Geflüchtete nur geschlossen werden, weil die EU, in der Deutschland maßgeblich tonangebend ist, ein Abkommen mit der Türkei geschlossen hat. Die EU gab Erdogan 3Mrd. Euro und weitere 3Mrd. werden dieses bzw. nächstes Jahr folgen und dafür macht Erdogan die Grenzen dicht und „kümmert“ sich um die Geflüchteten. Wie dies aussieht interessiert die EU nicht.

Doch uns geht es nicht nur um die Verhältnisse hier, sondern auch um die Verhältnisse in der Türkei. Seit über 20 Jahren befindet sich der PKK Mitbegründer Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali. Er ist dort inhaftiert um ein Zeichen an die PKK und alle sich nicht assimilierenden Kräfte in der Türkei zu senden. Die Botschaft soll lauten, wir, der türkische Staat kriegen euch alle, überall und wir werden keine Verhandlungen eingehen außer es geht um Kapitulation. Um ein Ende der Isolationshaft von Abdullah Öcalan zu erwirken, befinden sich mittlerweile über 10.000 Menschen im Nahem Osten und Europa im Hungerstreik. Ein Ende der Isolationshaft Öcalans würde nicht nur ein Ende der menschenrechtswiedrigen Bedingungen für Öcalan bedeuten, sondern wäre auch ein wichtiger Schritt für den Friedens- und Demokratisierungsprozess für die gesamte Region.

Nachdem Erdogan sich nun Vollmachten in allen Bereichen geschaffen, den Beamten-Apparat mit seinen Getreuen durchsetzt und die Justiz sich de facto unterstellt hat, ist der türkische Staat im Faschismus angekommen. So eine Entwicklung einfach tatenlos zuzulassen ist vor genau 80 Jahren der Weltgemeinschaft schon mal schlecht bekommen.

Dass Erdogan nicht für die Interessen der „freien Welt“ arbeitet, sollte spätestens nach der völkerrechtswidrigen Besetzung des zu Rojava gehörenden Kantons Afrin jedem Menschen klar sein. Sind es doch die militärischen Einheiten von Rojava, YPJ/YPG, die mit ihren Verbündeten als „Syrisch-Demokratische-Kräfte“ (SDF) am Boden, bis heute, den IS bekämpfen. Erdogan jedoch arbeitete seit der Belagerung von Kobane 2014/15 Hand in Hand mit dem IS zusammen. Es gibt Aufnahmen wie verwundete IS Kämpfer mit Krankenwägen in die Türkei gebracht wurden und anschließend wieder an die Front. Es gibt Berichte von IS Kämpfern, dass der türkische Geheimdienst „MIT“ sie ausgebildet hat und es gibt Dokumente über türkische Firmen, die mit der AKP in Verbindung stehen, das vom IS geförderte Rohöl gekauft haben, was eine wesentliche Einnahmequelle des IS war. Nun rüstet sich Erdogan, auch mit deutschen Waffen, für einen Krieg gegen Rojava.

Ein Krieg gegen Rojava bedeutet aber nicht nur ein Krieg gegen „die Kurden“, es bedeutet auch einen Krieg gegen die Demokratie. In keinem anderen Bereich im Nahen Osten wurde ein so demokratisches Modell wie in Rojava aufgebaut. Durch den eingeführten „Demokratischen Konföderalismus“ wurde erreicht, dass Frauen und Männer gleichgestellt sind. Es wurde eine ressourcenorientierte und kollektive Wirtschaft aufgebaut und es werden die seit Jahrhunderten existierenden ethnischen und religiösen Konflikte abgebaut. Es konnte eine Gesellschaft mit Grundrechten aufgebaut werden, wie sie hier in der westlichen Welt als selbstverständlich angesehen werden. Doch dies würde alles enden, wenn Erdogan in Rojava einmarschiert und die westliche Welt schweigt. Die Regierungen der internationalen Weltgemeinschaft haben dies offensichtlich vor und wollen für ihre Wirtschaftsinteressen die Kräfte von Rojava, denen wir die Befreiung vom IS zu verdanken haben, über die Klinge springen lassen. Deshalb sind wir, als vermeintliche Bevölkerung, gefragt um sie zu erinnern, dass Rojavas Werte auch die unseren sind.

 

 

Tag: 8.6.2019

Ort: Johannisplatz, Leipzig

Zeit: 13 Uhr

No TDDZ! Aufruf: Alle am 1. Juni nach Chemnitz!

Alle zusammen gegen den Faschismus – Neonazis den Tag versauen!

Am 1. Juni wollen in Chemnitz wieder hunderte Faschisten*innen ihren sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ (TDDZ) begehen. Wir als Internationalisten*innen rufen dazu auf sich dem entgegen zu stellen und den faschistischen Aufmarsch zu verhindern!

Nachdem der TDDZ 2014 in Dresden stattfand, ist dies nun der zweite geplante Aufmarsch der größten außerparlamentarischen Neonazi-Kampagne in Sachsen. Dass er in Chemnitz stattfindet, ist nicht verwunderlich, besitzt die einstige „Karl-Marx-Stadt“ doch eine der größten und am besten vernetzten Neonaziszenen der neuen Bundesländer. Dazu kommt, das die Bedeutung Chemnitz‘ für die Neonaziszene durch die rechten Ausschreitungen des letzten Herbstes und die Ausrufung zur „Frontstadt“ gestiegen ist. Dies sind zwar alles nur weitere Auswüchse des Rechtsrucks in Sachsen, allerdings bedeutet es nur, dass es ein konsequenteres antifaschistisches Auftreten erfordert.

Für uns als Internationalisten*innen bedeutet ein Erfolg von Faschisten*innen hier, auch ein Erfolg für die faschistische Ideologie weltweit. So war beispielsweise der faschistische Attentäter von Christchurch in Neuseeland mit „Blood & Honor“ und anderen rechten Strukturen vernetzt.

Aber auch in Deutschland lassen sich internationale Vernetzungen von Faschisten*innen beobachten. Immer wieder sind internationale Neonazis bei Demonstrationen hierzulande zu beobachten, so zum Beispiel beim TDDZ 2016 in Dortmund. Weiterhin kooperieren und vernetzen sich deutsche Neonazistrukturen auch immer mehr mit den „Grauen Wölfen“. Diese türkischen Faschisten, deren offizielle Mitgliederzahl in Deutschland auf ca. 18.000 Personen beziffert wird, sind mittlerweile die größte faschistische ausländische Organisation in Deutschland und hat damit dreimal so viele Mitglieder wie die NPD. Diese wiederum propagiert – genau wie „die Rechte“ und der „III. Weg“ – eine „traditionelle Kameradschaft“ mit den „Grauen Wölfen“, welche bis in die NS-Zeit zurück reicht.

Auch wenn die „Grauen Wölfe“ hierzulande kaum in Erscheinung getreten sind, sind sie auch für die Linke in Deutschland eine Bedrohung. Ihre politische Partei, die MHP, regiert seit letztem Jahr zusammen mit der AKP in der Türkei. Erdogan versucht seitdem die MHP Salon fähig in Europa und vor allem in Deutschland zu machen. Dadurch kam es vergangenen Sommer beim NATO-Gipfel in Brüssel zu der Situation, dass Angela Merkel den Vorsitzenden des Dachverbandes der „Grauen Wölfe“ in Europa (Avrupa Türk Konfederasyon), Cemal Çetin, die Hand schüttelte und dabei nett in die Kamera lächelte. Damit beteiligt auch sie sich an der „traditionellen Kameradschaft“: Bereits der ehemalige CSU-Vorsitzenden und bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß versprach dem MHP-Vorsitzendem 1978, „sich für ein günstiges Klima für die Grauen Wölfe in der Bundesrepublik einzusetzen“.

Wie seit Jahren zu beobachten ist, nimmt Erdogan aktiv Einfluss auf die deutsche Politik, also wird auch die MHP dies tun. Sie sitzt jetzt schon in vielen wichtigen Posten auf Länderebene und in vielen Vereinen, so z.B. bei D.I.T.I.B. .

Sich am 1.6.2019 den deutschen Faschisten*innen in Chemnitz entgegenzustellen, bedeutet sich auch der internationalen faschistischen Bewegung entgegenzustellen. Deswegen rufen wir dazu auf, alle gemeinsam den Faschisten*innen den TDDZ zu versauen. Mehr Infos bei den Genoss*innen von VETO.

Und für alle, die es am 1.6. nicht nach Chemnitz können, empfehlen wir sich der revolutionären Kintertagsdemo um 18 Uhr im Lene-Voigt-Park anzuschließen. Mehr Infos bei „Fight For Your Future“.

 

Alle zusammen gegen den Faschismus!

 

Hoch die internationale Solidarität!

 

Fight for your future!

 

 

Lesung: Öcalans „Die Kapitalisitische Zivilisation“ am 22.03.19

Öcalan, Abdullah (2019): Die kapitalistische Zivilisation. Unmaskierte Götter und nackte Könige – Manifest der demokratischen Zivilisation, Band II (erscheint am 21.03.2019, Unrast Verlag).

Mit diesem zweiten Band schließt Öcalan seine Analyse der Zivilisation ab und zieht radikale Schlussfolderungen. Ausgehend von den Analysen Fernand Braudels kritisiert Öcalan den Kapitalismus als eine unnötige Verirrung, die niemals fortschrittliches Potenzial besaß, sondern die Gesellschaft im Inneren zerstört. Seine aktuelle Form, die kapitalistische Moderne, beschreibt er als Dreiecksbeziehung von Kapitalismus, Industrialismus und Nationalstatt.

Reimar Heider von der Internationalen Initiative „Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan“ und Übersetzer des Buches wird das Buch vorstellen.

 

22. März 2019 – 18.30 Uhr

Café Nebenan

Hermann-Liebmann-Straße 89, Leipzig